8. Januar 2010
Im Dezember 2009
Aufruf
Holzabsatzförderung sicherstellen !
Sehr geehrte Sägerkollegen,
ich wende mich heute an Sie mit der Bitte, die Zentrale Holzabsatzförderung durch einen freiwilligen Beitrag zu unterstützen.
Wie Sie aus der Fachpresse entnommen haben, ist für das Jahr 2009 und bis 31.3.2010 eine Anschlussfinanzierung erforderlich, um die bisher erfolgreiche Arbeit des Holzabsatzfonds zumindest in den vordringlichen Bereichen bis zu einer folgenden dauerhaften Finanzierung übergangsweise sicherzustellen. Bund und Länder stellen als finanziellen Beitrag 2/3 des erforderlichen Gesamtvolumens zur Verfügung. Die übrigen Mittel werden von der Holz- und Papierindustrie erbracht. Der „BSHD“ hat sich trotz seiner ursprünglichen Zusage zwischenzeitlich aus dem Projekt zurückgezogen, um eine eigene Lösung zu finden.
Auch wir als Säger sind hier gefordert, im Rahmen der Initiative der Plattform Forst & Holz unseren Beitrag für dieses auch für die Sägeindustrie wichtige Vorhaben zu leisten. Dazu sind alle Säger aufgerufen, sich auch durch einen finanziellen Beitrag zu beteiligen.
Ich möchte daran erinnern, dass durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts die Unternehmen der Holzbranche ihre Abgaben für das 2. Halbjahr 2008 nicht mehr entrichten mussten oder ggf. erstattet bekommen haben. Für das Jahr 2009 ist keine Abgabe mehr erhoben worden. Vorstellbar ist also, dass nur ein Teil dieser Abgabe (z.B. 10 %) als freiwillige Zahlung erbracht wird.
Anliegend erhalten Sie ein Schreiben des VDS bzw. Ihres Sägewerksverbandes, dass an alle Sägewerke direkt vom VDS oder indirekt über die Landesverbände des VDS versandt wird. Ziel ist es, die gegenüber der Plattform Forst & Holz zugesagten finanziellen Mittel aufzubringen.
Auch wenn einzelne Verbände oder Betriebe bereits erklärt haben, sich aus der solidarischen Verantwortung zurückzuziehen, hat der VDS nochmals seine Unterstützung des Anliegens einer Zentralen Holzabsatzförderung betont.
Ich bitte Sie um Ihre Unterstützung der für die Sägeindustrie so wichtigen Sache.
Ihr
Reinhard Müller-Gei
Vorsitzender des VDS
18. Dezember 2009
Eines der ersten wichtigen Branchenereignisse im kommenden Jahr ist am Jahresanfang der 5. Internationale Kongress der Säge- und Holzindustrie 2010, der vom 08. bis 09. Februar 2010 im Kultur- und Kongresszentrum KuKo in Rosenheim stattfinden wird.
Um die Firmen noch umfassender zu informieren, wurde der Programmablauf neu gestaltet. Am zweiten Kongresstag werden parallele Themenblöcke mit jeweils drei Vorträgen angeboten. Somit erhalten die Teilnehmer individuelle Kombinationsmöglichkeiten und können sich ein Kongressprogramm zusammenstellen.
Zu den folgenden Schwerpunktthemen werden aktuelle Fachvorträge von Top-Referenten angeboten. So konnte auch die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Frau Ilse Aigner, gewonnen werden.
Montag 08.02.2010
- Politische Rahmenbedingungen
- Rohstoffmobilisierung
- Bauen mit Holz
Dienstag 09.02.2010
Die Exkursion am dritten Tag des Kongresses (10.2.2010) führt zu den Firmen Anton Heggenstaller GmbH, Unterbernbach, sowie Finnforest Merk GmbH, Aichach.
Lassen Sie sich diesen wichtigsten Branchentreff des Jahres nicht entgehen und reservieren Sie sich am besten gleich den Termin im Februar 2010. Das Tagungsprogramm mit Anmeldebogen geht in den nächsten Tagen allen Sägewerken per Post zu oder Sie finden es als Presseeinleger.
11. Dezember 2009

Ilse Aigner, Foto BMELV
Die Veranstalter des 5. Internationalen Kongresses der Säge- und Holzindustrie 2010 in Rosenheim konnten die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Frau Ilse Aigner, als Gastredner gewinnen.
Frau Aigner (CSU), seit 31.10.2008 Bundesministerin, gehörte bereits der letzten Bundesregierung an.
Der 5. Internationale Kongress der Säge- und Holzindustrie wird veranstaltet vom LHK Lehrinstitut für Holz- und Kunststofftechnik, Rosenheim und dem VDS Verband der Deutschen Säge- und Holzindustrie, Wiesbaden. Er findet am Montag, 8. Februar und Dienstag, 9. Februar 2010 im KU’KO, Rosenheim statt. Am Mittwoch, 10. Februar 2010 folgt wieder eine Exkursion zu Firmen mit interessanten Unternehmenskonzepten.
www.saegewerkskongress.de
www.lhk.de
www.saegeindustrie.de
2. Dezember 2009
Der VDS geht optimistisch in das Jahr 2010, auch wenn die gegenwärtige wirtschaftliche Situation als angespannt bezeichnet werden muss, so die wesentliche Kurzbotschaft auf der Mitgliederversammlung des VDS, die am 25.11.2009 in Würzburg stattfand.
Die bundesweite Interessenvertretung der mittelständischen Sägeindustrie sieht der Vorsitzende Müller-Gei durch den Eintritt mehrerer Direktmitglieder in den VDS sowie den bevorstehenden Wiedereintritt der Landesverbände VSH Baden-Württemberg und VSH Thüringen gestärkt. Der VDS und seine Landesverbände haben sich somit als die maßgebliche Vertretung der mittelständischen Sägeindustrie in Deutschland behauptet.
Auch auf internationaler Ebene wird die deutsche Sägebranche wieder Gehör finden. Die Mitgliederversammlung des VDS hat einstimmig für die Aufnahme von Verhandlungen zum Wiedereintritt in den europäischen Verband der Sägeindustrie, EOS votiert. „Für uns als größten Nadelschnittholzproduzenten Europas ist dies eine unverzichtbare Angelegenheit“, so Müller-Gei weiter. Er verwies auch darauf, dass der 5. Internationale Kongress der Säge- und Holzindustrie ganz unter dem Zeichen der Kooperation mit europäischen Nachbarländern stehe.
Die zukünftigen Schwerpunkte der Verbandsarbeit des VDS waren Gegenstand intensiver Diskussionen im VDS. Zeitnah wird die Einrichtung eines Arbeitskreises „Faire Wettbewerbsbedingungen“ erfolgen, der sich unter anderem auch mit der Thematik „Naturschutz - Aufrechterhaltung der Rohstoffversorgung“ auseinandersetzen wird.
Die VDS-Mitglieder waren sich einig, künftig eine engere Zusammenarbeit mit der Forstseite anzustreben. „Eine gerechte und nachhaltige Rohstoffversorgung für die Unternehmen unserer heimischen Sägeindustrie ist und bleibt ein entscheidendes Anliegen für das wir uns nachdrücklich einsetzen werden“, so der Vorsitzendes des VDS.
Die verfehlte Subventionspolitik seit der Wiedervereinigung Deutschlands hat zwischenzeitlich fatale Auswirkungen gezeigt, sei aber nicht mehr korrigierbar.
Anliegen des VDS sei es daher, Benachteiligungen der Unternehmen zu verhindern, die sich am Markt behaupten konnten, ohne staatliche Fördergelder beanspruchen zu müssen.
Neu in den Vorstand des VDS gewählt wurde Wolfram Vorndran, geschäftsführender Gesellschafter der Philipp Vorndran Holzwerke GmbH & Co. KG aus Oberleichtersbach.
Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des VDS am 25.11.2009 in Würzburg wurde von den Vertretern aus den Mitgliedsbetrieben auch die aktuelle Marktlage erörtert.
Die Betriebe berichteten übereinstimmend von einer nach der Sommerpause wieder verschärften Wettbewerbssituation, da die zeitweise gebesserte Absatzlage überschätzt und wieder zu stark eingeschnitten wurde. Vor allem der regionale Absatz hatte sich erfreulicherweise gebessert und den Betrieben auch Möglichkeiten beim Schnittholzpreis eröffnet.
In den nächsten Wochen ist, so der Vorsitzende des VDS, Reinhard Müller-Gei, die übliche Marktberuhigung zu erwarten. Sie macht eine an die Nachfrage angepasste Produktion zwingend erforderlich. Die anziehenden Rundholzpreise beim Nadelholz können derzeit nicht beim Schnittholz weitergegeben werden, die Betriebe sehen deshalb keinen Raum für weitere Preisanhebungen beim Rundholz.
Nach den Berichten aus den verschiedenen Bundesländern, so Müller-Gei, tendiert Fichte B 2b und stärker derzeit im Rahmen von 70 bis 75 Euro. Vereinzelt wurde auch von Preisen von 80 Euro berichtet, die jedoch nicht marktprägend sind.
Zum Schnittholzpreis wird auf die wieder höheren Kosten im Rundholzeinkauf verwiesen, die keinen Spielraum beim Schnittholzpreis geben. Nach wie vor steht bei den Betrieben die Sorge um die Liquidität im Vordergrund, auskömmliche Schnittholzerlöse sind deshalb weiter vordringlich.
Der Waldbesitz sollte den Betrieben ermöglichen die Chancen, die sich derzeit am Markt noch bieten, zu nutzen und ausreichend Frischholz bereitstellen. Wichtig bleibt nach Aussage von Müller-Gei eine kontinuierliche Belieferung der Betriebe, durchaus auch in enger Absprache mit den Betrieben. Vor allem der moderne Holzbau, der auf qualitativ hochwertige Schnittware angewiesen ist, läuft auf relativ festem Niveau und muss kontinuierlich bedient werden. Es sollte auf jeden Fall vermieden werden, dass der sich auf niedrigerem Niveau befindende Schnittholzmarkt durch zu stark zurückgenommenen Einschlag gefährdet wird. Es gilt für den Waldbesitz, das relativ hohe Preisniveau beim Nadelholz zu nutzen und nicht auf weitere, nicht marktgerechte Preiserhöhungen zu hoffen.
15. September 2009
Die inländischen Sägewerke sind zunehmend mit Kostensteigerungen konfrontiert. Den Preisrückgängen beim Nadelschnittholz der letzten 2 Jahre von über alle Sortimente rund 25 % folgte kein nennenswerter Rückgang der Nadelrundholzpreise. Inzwischen zeichnen sich bereits auch wieder anziehende Rundholzpreise für die kommenden Monate ab.
Wie der Geschäftsführer des VDS, Herr Rolf Burdack, bei einem Treffen von baden-württembergischen Nadelholzsägern am 4. September 2009 in Neu-Ulm feststellte, sind die Sägewerke derzeit gezwungen, diese Kostensteigerungen beim Vorprodukt an die Abnehmer im Bereich Handel und Verarbeitung weiterzugeben. Insbesondere bei den gehobelten Produkten sowie weiterverarbeiteter Ware wie KVH und Brettschichtholz haben inzwischen auch bereits Preisanhebungen stattgefunden. Aber auch bei den weiteren Nadelschnittholzsortimenten sind Preisaufbesserungen absehbar. Bei der Einfuhr haben die Importpreise in den letzten beiden Monaten um über 6 % angezogen.
Da die Fertigwarenläger weitestgehend wieder auf Normalniveau liegen, ist auch damit zu rechnen, dass sich Preisanhebungen zügig am Markt durchsetzen.
Handel und Verarbeiter sollten ihre Kunden rechtzeitig auf diese Preiserhöhungstendenzen aufmerksam machen und vor allem auch bei längerfristig kalkulierten Angebotsabgaben berücksichtigen. Entsprechend besteht auf Sägerseite derzeit auch wenig Bereitschaft, längerfristige Preisbindungen einzugehen. Angesichts der bei den Massenproduzenten stark zurückgefahrenen Produktion ist die kurzfristige Lieferbereitschaft der kleineren und mittleren Sägewerke von besonderem Vorteil.
11. September 2009
Im Dezember 2008 sind DIN 4074 „Sortierung von Bauschnittholz nach der Tragfähigkeit“ Teil 1 Nadelschnittholz und Teil 5 Laubschnittholz neu herausgegeben worden. Im Hinblick auf EN 14081 wurden gegenüber der vorherigen Fassung insbesondere die Regelungen zur Kennzeichnung gestrichen und die Norm an das europäische Normungssystem angepasst. Änderungen wurden u.a. auch bei der Kantholzsortierung (Aufwertung der S 7) und der Lattensortierung vorgenommen.
Mit der Neuherausgabe der DIN 4074-1 und -5 im Dezember 2008 wurde auch eine Überarbeitung der bekannten Sortierhilfe zu DIN 4074 sowie der Sortierplakate (Holzforschung München, Prof. Dr. Glos) erforderlich.
Der VDS hat bei der Holzforschung München eine Überarbeitung in Auftrag gegeben und kann nunmehr die überarbeitete Sortierhilfe einschl. Sortierplakaten Interessenten anbieten.
Die überarbeitete Sortierhilfe einschl. Sortierplakaten ist im Internet unter www.saeger.info hinterlegt. Ebenso können dort die Unterlagen in gedruckter Form online bestellt werden.
Das Thema Kredit und Finanzierung steht in der sehr stark mittelständisch geprägten Säge- und Holzindustrie ganz oben auf der Agenda. Durch die Marktabschwächung und infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise ist die Liquiditätssicherung die entscheidende Unternehmeraufgabe geworden.
Auch die in der Säge- und Holzindustrie engagierten Banken und Kreditinstitute sind mit einer zutreffenden Beurteilung der Branche häufig überfordert. Die heterogene Struktur der Branche mit unterschiedlichen Teilmärkten erfordert auch auf Bankenseite eine tiefe Kenntnis der Branchengegebenheiten.
Hier setzt der VDS mit dem Analystenseminar für Banken und Kreditinstitute an. Eingeladen sind die in der Branche engagierten Banken, insbesondere die für die Finanzierung und Kreditierung zuständigen Branchenanalysten.
Mit dem Analystenseminar soll die Branche näher vorgestellt und basierend auf dem erarbeiteten Kriterienkatalog die spezifischen Stärken und Schwächen der Unternehmen herausgestellt werden. Angesprochen werden auch die spezifischen Themen der Branche, die direkt mit Unternehmensvertretern diskutiert werden können. Für die Sägeindustrie sollen Handlungsempfehlungen erarbeitet werden.
Unterstützt wird der VDS bei der Vorbereitung und Durchführung des Analystenseminars durch die Unternehmensberatung Schwärzer & Partner, München. Die Fachreferenten Manfred Schwärzer und Ulf Weber verfügen über langjährige Erfahrungen in der Erstellung von Branchenanalysen und in der Sägeindustrie. Manfred Schwärzer ist seit 20 Jahren als Unternehmensberater tätig. Aus seiner früheren Konzernzugehörigkeit zur Deutschen Bank AG verfügt er über umfangreiches Know-how in der Branchen- und Unternehmensanalyse sowie bei finanzierungsspezifischen Fragestellungen. Schwärzer & Partner führt bei verschiedenen Banken Analystenseminare durch.
Das Analystenseminar am 15. September 2009 in Würzburg knüpft an das bereits im Jahr 2005 erstmals durchgeführte Analystenseminar an, aus dem seither Kontakt zu den Banken gehalten wird.
Über die wesentlichen Ergebnisse dieser Veranstaltung berichtet der VDS u.a. auf dem 2. Nadelholzforum 2009, das am Folgetag ebenfalls in Würzburg stattfinden wird.
28. August 2009
Am 24. August trafen sich in Frankfurt Vertreter der Laubholzsägeindustrie im Rahmen des 1. Laubholzforums des VDS (Verband der Deutschen Säge- und Holzindustrie e.V.). Das vorherrschende Thema war die aktuelle Situation am deutschen Markt für Laubrohholz. Das derzeitige Geschäft wird insgesamt gesehen als verhalten bis schlecht beurteilt. Im Verlauf dieses Jahres seien die Umsätze zwischen 15 und 25 % gesunken, teilweise auch bis zu 30 %, so eine Erhebung des VDS.
Zum Teil werden die Umsatzeinbußen begründet durch niedrigere Schnittholzpreise, überwiegend aber durch einen reduzierten Einkauf und somit verringerte Produktion und reduzierten Absatz. Das Exportgeschäft war stark gesunken bis nicht existent. Etwas Unterstützung kam dagegen vom inländischen Absatz, so dass sich hier eine vorsichtige Stabilisierung bemerkbar machte. So schwierig die Lage momentan auch ist, ist ein gewisser Lichtblick ist auf Seiten der Lagerbestände zu verzeichnen: Nachdem sich zu Beginn der vergangenen Saison bereits abzeichnete, dass das Geschäft noch schwieriger als in den Jahren zuvor wird, hielten sich die meisten Betriebe im Einkauf zurück. Die Rundholzlager sind somit derzeit relativ aufnahmefähig.
Während für die nähere Zukunft bei Buche noch gewisse Absatzmöglichkeiten gesehen werden, dürfte sich das Interesse an Eichenschnittholz weiter verringern. Hier wird davon ausgegangen, dass die Fassindustrie gewisse Mengen nachfragt, auf den übrigen Märkten dürfte sich der Einbruch bei den besseren Sortimenten aber fortsetzen.
Bei Buche wird für die Exportmärkte eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau erwartet, wenngleich erste Einkäufer aus China schon aktiv werden. Der Inlandsmarkt könnte dagegen schwieriger werden, da in Abhängigkeit vom gesamtwirtschaftlichen Umfeld der Holzverbrauch der privaten Haushalte wahrscheinlich eher zurückgehen wird. Möglicherweise bleibt er aber auch stabil, da sich einige Zeichen bemerkbar machen, die eine Trendwende in Aussicht stellen. Für die kommende Saison wird überwiegend davon ausgegangen, dass der Bedarf an besserem Rundholz auf dem nun erreichten Niveau stabil bleiben wird.
In Retrospektive waren die bezahlten Rundholzpreise in Anbetracht der Umsatzrückgänge und des Preisverfalls beim Laubschnittholz jedoch zu hoch, so dass für die kommende Einkaufsperiode Preisrücknahmen gefordert werden, und die erzielbaren Preise somit wieder auf das Niveau von 2006/2007 zurückgeführt werden. Hierfür spricht auch die Ankündigung teilweise Markt bestimmender Sägewerke, den Einschnitt geringerwertiger Ware in der kommenden Saison spürbar zu reduzieren, woraus sich ein gewisser Angebotsdruck von Seiten des Waldbesitzes bemerkbar machen dürfte.
Von unten werden die Preise gepusht durch eine rege Nachfrage auf dem Brennholzmarkt.
Autor: Volker Schade
11. August 2009
Der VDS veranstaltet am Montag, dem 24. August 2009 in Frankfurt/M sein diesjähriges Laubholzforum.
Eingeladen sind alle Laubholzsägewerke im VDS und seinen angeschlossenen Mitgliedsverbänden.
Neben der Erörterung der Marktklage 2009/2010 dient das Treffen auch der Vorbereitung des anstehenden Laubholzgesprächs des VDS mit dem Deutschen Forstwirtschaftsrat und den Landesforstverwaltungen am 10. September 2009.
Ferner werden aktuelle Themen aus dem Laubholzbereich wie Holznutzung, RVR und weitere Themen besprochen.
Die Laubholzfirmen haben die Einladung direkt erhalten oder werden über ihre Landesverbände informiert.

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